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Orchheimer Tor

in der Südmauer,

Stadtmauer Bad Münstereifel









Orchheimer Tor in der Südmauer, Stadtmauer Bad Münstereifel
Autor: Heinz Zanger

 

Stichworte:

  • Im Spätmittelalter noch als „Ouchemer porzen“ benannt, wurde  dieser Torturm mehrfach überformt;
  • der stadtseitige gotische Torbogen gehört zu den wenigen baulichen Zeugnissen aus der Entstehungszeit.
  • Der feldseitige Torbogen stammt aus der Barockzeit;
  • das Orchheimer Tor war wichtiger Zugang zur „Talfeste“ vom Jülicher Herrschaftsbereich aus;
  • der obere Torturmbereich wird heute als Wohnung genutzt.Orchheimer Tor, Bauaufnahme von 1908 mit Anmerkungen


Orch1Orchheimer Tor, von der Feldseite

Orch2Orchheimer Tor, von der Stadtseite

Orch3Orchheimer Tor, von der Stadtseite

Orch4Orchheimer Tor, Stadtseite, Bauaufnahme von 1893 mit Anmerkung

  1. Orchheimer Tor,
  2. Turmzugang für die oberen Geschosse aus der Entstehungszeit,
  3. gotischer Torbogen,
  4. heutiger Durchgang für Fußgänger,
  5. ursprünglicher Turmabschluß: Flachdecke mit Zinnenkranz,

Orch5Orchheimer Tor, Stadtseite, Bauaufnahme von 1893 mit Anmerkung

  1. Orchheimer Tor,
  2. Ansicht von der Stadtseite,
  3. Ansicht von der Feldseite,,
  4. ursprünglich gotischer Torbogen, später barocker Rundbogen,
  5. Grundrisse,
  6. Schnitt in der Torachse,
  7. keine Bauspuren zu Zugbrücke und Fallgitter mehr vorhanden,
  8. Aufstieg zu Turm und Wehrgang,

Orch6Orchheimer Tor, Stadtseite, Aufstieg zu Turm und Wehrgang

 

Quellennachweis

Verwendete Literatur für den Stadtmauerrundgang

[ 1 ] Binding, Günther
„Der mittelalterliche Baubetrieb in zeitgenössischen Abbildungen“
Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 2001.

[  2 ] Bekringer A. und Freck F.
„Das Mauerbuch“
Otto Maier Verlag Ravensburg, 1953.

[ 3 ] Viollet-le-Duc, M.
„Dictionaire Raisonné de l’Architekture Française du XI. au XVI. Siècle”
Editeur: A. Morel, Paris 1868, 10 Bände.

[ 4 ] Piper, Otto
“Burgenkunde”
Auflage, R. Piper, München, 1912.

[ 5 ] Fuchs, R. und Notarius, Chr.
Aufmaß der Burg in Bad Münstereifel 1985, in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege, Bonn.

[ 6 ] Meyers Großes Konversationslexikon, 1908

[ 7 ] Hrg. Einem, E.; Fehn, K.; Fink, K.
„Bad Münstereifel“
Rhein. Städteatlas, 1971.

[ 8 ] Schmitz-Ehmke, Ruth,
„Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen, Stadt Bad Münstereifel“
Rhein. Amt für Denkmalpflege, Bonn.
Gebr. Mann-Verlag Berlin, 1985.

[ 9 ] Clemen, Paul
„Kunstdenkmäler der Rheinprovinz,  Kreis Rheinbach, Münstereifel“
Schwann Düsseldorf, 1900.

[ 10 ] Zanger, Heinz
Text, Grafik, Rekonstruktionen, Fotos
zusammen mit Kossmann, Almut und Küppers, Jürgen.

[ 11 ] Wikipedia

[12 ] Hürten, Karl
„Volkstümliche Geschichte der Stadt Bad Münstereifel“

[ 13] Mainzer, Udo
„Stadttore im Rheinland“
Veröffentlichung der Abt. Architektur des Kunsthistorischen Institutes der
Universität Köln. Hrg. Günter Binding, Köln, 1973.